BIOGRAFIE
| 1883 | geboren in Bublitz/Pommern |
| 1894 | Umzug der Familie von Halle nach Berlin |
| 1901 | Prägende Begegnung mit dem Maler Adolph von Menzel, Entscheidung für das Dasein als Künstler |
| 1902 - 1904 | Studium an der Berliner Akademie bei dem Historienmaler Anton von Werner |
| 1903 | Bekanntschaft mit Lovis Corinth |
| 1904 - 1905 | Studium an der Münchner Kunstakademie bei Peter Halm (Lithographie und Radierung) und Heinrich von Zügel (Malerei) |
| 1905 | Rückkehr nach Berlin und dort Niederlassung als freier Maler und Grafiker Beginn einer freundschaftlichen Beziehung mit Lovis Corinth |
| 1909 | Beteiligung an der 18. Ausstellung der Berliner Sezession Bekanntschaft mit Julius Meier-Graefe |
| 1911 | Teilnahme an der 22. Ausstellung der Berliner Sezession |
| 1914 | Einberufung zum Wehrdienst, Ausbildung als Feuerwerker |
| 1915 | Gasvergiftung, Sanatoriumsaufenthalt, Befreiung vom Kriegsdienst Heirat mit Margarete Treichel, Geburt der Tochter Maria |
| 1915 - 1922 | Ausbildung zum Kunsterzieher, Arbeit als Maschinenzeichner und Zeichenlehrer Wiederholt Reisen nach Süddeutschland (Wasserburg) Freiberuflich tätig |
| 1919 - 1923 | Entstehung vieler bedeutender Radierungen und Lithographien |
| 1923 | Erste Einzelausstellung im Euphorion-Verlag in Berlin Beginn der Freundschaft mit Julius Meier-Graefe |
| 1925 | Ausstellung in der Galerie Gurlitt in Berlin, die Malerei wird zum bevorzugten künstlerischen Medium, wohingegen die Grafik zurücktritt |
| 1926 | Geburt der Tochter Reglindis |
| 1927 | Beginn der Förderung durch die beiden Ulmer Fabrikanten Kunstsammler Martin und Wilhelm Bilger nach Vermittlung von Meier-Graefe, gemeinsame Reise nach Amsterdam und Sommeraufenthalt in Süddeutschland (Ulm und Bodensee), Freundschaft mit dem Ulmer Maler Albert Unseld Erste Kontakte mit dem New Yorker Kunstsammler Erich Cohn |
| 1928 | Sommeraufenthalt in Süddeutschland, Studienreise nach Südfrankreich Beginn der Freundschaft mit Curt Glaser |
| 1928 - 1929 | Erich Cohn wird zum entscheidenden Mäzen Kleinschmidts |
| 1931 | Studienaufenthalt in Südfrankreich, wo er erstmals Erich Cohn trifft Malstudien in Süddeutschland bei Wilhelm Bilger |
| 1932 | Umzug nach Süddeutschland, zunächst nach Klingenstein bei Blaubeuren, dann nach Ulm Auf Anraten Curt Glasers deponiert Kleinschmidt seine großformatigen Werke in der Staatlichen Kunstbibliothek, Berlin |
| 1933 | Besuch von Julius Meier-Graefe in Kleinschmidts Atelier in Ulm Umzug nach Ay bei Senden Kleinschmidt und seine Familie werden zunehmend politischen Repressionen ausgesetzt, Werke auf „Schandausstellungen“ |
| 1933 - 1934 | Ausstellungen im Art Institute of Chicago und im Philadelphia Museum of Art |
| 1934 | New York-Reise als Gast von Erich Cohn |
| 1935 | Vorbereitung der Emigration wegen Zunahme der politischen Konflikte im NS-Staat, wohnt ab Oktober bei Freunden in Ulm, Blaubeuren und schließlich Ehingen an der Donau |
| 1936 | Im März Emigration über Basel nach Holland, Niederlassung in Laren (Nordholland) |
| 1937 | Verfemung auf der Münchener Ausstellung „Entartete Kunst“ Sommeraufenthalt in Südfrankreich |
| 1938 | Sommeraufenthalt in Toulon, ab September Niederlassung in La Varenne bei Paris |
| 1939 | Studienreise nach Südfrankreich |
| 1940 | Erkrankung an Angina Pectoris von Februar bis März Internierung in verschiedenen Lagern, Freilassung anlässlich der französischen Kapitulation, Rückkehr in das besetzte Frankreich zur Familie in La Varenne |
| 1941 | Flucht vor der Gestapo nach Lorient in der Bretagne |
| 1942 | Niederlassung und Arbeit in Chartres, Malverbot Besuch von Erich Cohn |
| 1943 | Zwangsrepatriierung durch den deutschen Sicherheitsdienst Niederlassung in Bensheim an der Bergstraße |
| 1943 - 1949 | Zunächst entstehen nur Aquarelle, Gouachen und Zeichnungen, ab 1946 dann wieder Ölbilder |
| 1944 | Vernichtung von 14 bei Wilhelm Bilger in Ulm eingelagerten Ölgemälden durch einen Bombenangriff |
| 1945 | Zerstörung des gesamten Besitzes samt eines großen Teil des Werkes bei einem Bombenangriff |
| 1946 | Unterstützung durch das Ehepaar Cohn mit Malmaterial und Hilfspaketen Zuwendung zu der von ihm entwickelten Gouachetechnik |
| 1949 | gestorben in Bensheim |
| 1949 | Besuch von Erich und Helene Cohn in Bensheim gestorben, Beisetzung in Lörrach |
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