BIOGRAFIE
| 1888 | geboren in Berlin |
| 1906 - 1908 | Studium an der Berliner Akademie und der Kunstschule des Berliner Kunstgewerbemuseums |
| 1909 | Teilnahme an der Ausstellung der Berliner Sezession. Fortsetzung der Ausbildung an der Malschule Lovis Corinths |
| 1910 - 1914 | vom Impressionismus beeinflusste Landschaftsgemälde (Wannsee, Tiergarten) |
| 1914 - 1918 | Kampfflieger im 1. Weltkrieg an der Ostfront, auf dem Balkan und im Vorderen Orient. Unter dem Eindruck von Licht und Landschaft des Süden Hinwendung zu einem expressiven, farbstarken Malstil. |
| 1916 - 1918 | Mitglied im Vorstand und der Jury der Berliner Sezession |
| 1917 | Mitglied im Deutschen Künstlerbund |
| 1918 | Große Sonderausstellung in der Kestner-Gesellschaft Hannover |
| 1919 - 1933 | Atelier im Havelland. Ausgedehnte Studienreisen durch Südeuropa Schöpferische Schaffensperiode, vor allem Landschaftsgemälde, daneben Aquarelle, Pastelle und Graphikmappen. Erfolgreiche Ausstellungstätigkeit, besonders in Berlin und München |
| 1933 - 1943 | faktische Einstufung als "entarteter" Künstler. Rückzug Heckendorfs an den Malchowsee bei Neuruppin. Reisen nach Italien und den Orient. Ab 1939 regelmäßige Sommeraufenthalte in Kitzbühel |
| 1943 - 1945 | wegen Mithilfe bei der Ausreise jüdischer Freunde in die Schweiz Verhaftung und Haft in Waldshut, später im Konzentrationslager Mauthausen. 1945 Befreiung durch die Amerikaner. |
| 1945 - 1949 | Wohnsitz in Salzburg und St. Gilgen. Professur an der Wiener Akademie, Lehrtätigkeit in Salzburg |
| 1950 | Übersiedlung nach München. Spätwerk der Ölgemälde: Landschaften, Blumenstilleben, Stadtansichten |
| 1962 | gestorben in München |


